SCBWI Germany

It’s January the First and I tackled an item on my bucket list for 2016. Yay me! There is nothing as motivating as the start of the new year. Don’t you all agree?

In December I talked to Melinda Salisbury – you all should totally check out her blog (http://melindasalisbury.com/) and her first YA book The Sin Eater’s Daughter! She told me about the Society of Children’s Book Writers and Illustrators and since my WIP is going to be YA, too I figured I join them.

And I did. Today. 🙂

I have already been through the website and blog. Hopefully there will be an event near me soon.

Anyways. One thing at a time. And the first “CHECK” on my bucket list.

 

 

That was 2015

So, the year is gone and I am nowhere near the result I pictured for this date of the year at the beginning of 2015. In parts this is disappointing. In parts it is .. well understandable.

There are a few things I learned in 2015. The hard way.

  1. I haven’t been able to establish a “regular writing time” for myself.
  2. I am not a “pantser”.
  3. I have a LOT to learn.
  4. It is harder to get valuable critique than I expected.
  5. I seem to forget the proper use of “than vs then” every couple of weeks.

Mind you, that is not _all_ I learned in 2015, but it pretty much sums up the main points that matter to me at this moment. What’s that saying? The first step to solving any problem is recognising there is one. And if I really want to get somewhere with this whole endeavour I better start making up my mind about some changes I can put into place for 2016.

Getting back to the list above I come up with this on the top of my head:

  1. This is a tough one. I have nothing.
  2. If I am not a “pantser”, I might be a “plotter” or anything in between. I realised that weeks ago and took appropriate steps. My bookshelf is bursting with new advice books. I basically stopped working on my WIP and dove into the theoretical and structural guidebook pool. That leads me too..
  3. … I learns LOADS of new stuff. From structure and outlining processes to POV secrets, telling vs. showing – not to mention the vast amount of useful blogs out there. At days I felt like I read _the internet_. Still, there are many many more things to discover.
  4. Critique. Well. Not, that I cope with it poorly. No. I just can’t find the means to get it before someone who could really help me with improving. Sure, family member read my stuff. But there is the family bond that might hinder them in being brutally honest. And there is the language barrier. I need a critique buddy who is a native in English and not a “friend”. I will need to look into this first thing 2016.
  5. Then I can go on improving faster than I did in 2015. (See what I did there?) There might be hope after all.

See you all in 2016. Wonder what it will be like.

 

 

 

Books for writers – advice, tips and tricks

If you read, you learn something new every day.

Currently I am reading How NOT to Write a Novel: 200 Mistakes to avoid at All Costs if You Ever Want to Get Published by Sandra Newman and Howard Mittelmark. Today I finished Part 1 where they describe plot related common mistakes new writers often do. Some of the points they bring up I knew already. Some issues were new to me – or at least I never thought about them in the way they are described and explained. Of course it all makes perfect sense as soon as you read it in the book.

The best points for me – either as new or as a good reminder of something I already knew – were

  • everything I include is my own conscious choice so I better make it count. If I do mention something, it should have some meaning to the story. Otherwise the reader will be disappointed. This includes characters, items, obstacles or other issues I mention
  • if characters got some special traits or abilities which will be important in the plot I can’t wait to the point those become relevant and just dump it on the reader. I will need to weave it in beforehand so it does not come as a “oh – I just save the day with my special skill I never mentioned before now”- moment.
  • I already knew never to repeat information I already gave to the reader. What was new was that I should avoid “scenes with similar settings for a specific issue” too. No déjà vu, please.
  • Don’t dispose of evil adversaries to easily. If they bother my protagonist, they can’t disappear conveniently.
  • Don’t cheat at the end. There are no miracle solutions coming pulled out of thin air. If the lead does not solve the issues in a satisfying way, then the ending is rubbish.

And now – Part two of the book!

Camping vom Feinsten

Schon fast 10 Tage sind vorbei und ich will nie wieder weg. Es ist sonnig, es ist warm, eine leichte Briese kommt vom Meer herüber, der Prosecco fließt. Urlaub, wie er sein soll. Als wir letztes Jahr hier waren, sind wir vor der Abfahrt herumgegangen und haben uns schöne Plätze ausgeguckt. Schließlich wollten wir bei der Reservierung für den kommenden Sommer eine informierte Entscheidung treffen können. Ein guter Platz hat ein paar Merkmale: a) Idealerweise ist es ein schattiger Platz. Wenn dir die italienische Sommersonne den ganzen Tag lang gnadenlos aufs Wohnmobildach brennt, gibt auch die beste Klimaanlage auf. Und dein Gehirn gleich mit. b) Nicht zu nah und nicht zu weit vom Sanitärgebäude. Ja, wir haben Klo und Dusche im WoMo, aber ich bin nicht böse, wenn die Familie ihr Geschäft anderorten verrichtet. So eine volle Toilettenkassette ist schwer und die Entsorgung nicht sonderlich angenehm. Zu nah am Sanitärgebäude aber bitte auch nicht, denn der Trubel dort geht schon ganz früh los. Mal ganz abgesehen vom „Vogelgezwitscher im europäischen Mischwald“-Tape, dass rund um die Uhr läuft. c) Nicht zu nah und nicht zu weit weg vom Pool. Schnell hin, reinspringen, wieder raus und zurück. So mag ich das. Denn dann muss ich nicht um 6 Uhr früh eine Liege mit Handtuch besetzen. Ich schlafe nämlich gern lange. Aber auch nicht zu nahe am Pool, denn da ist immer was los – von lachenden, planschenden Kinderhorden (meine mittendrin) über sportliche Aktivitäten (Wassergymnastik, Spinning, Zumba – alles mit entsprechender musikalischer Untermalung) bis hin zu den kulturellen Höhepunkten: den Abendveranstaltungen. Da tut es gut, wenn man sich aus der direkten Schallwelle der Lautsprecher zurückziehen kann. d) Und last but not least: Randplatz! Eigentlich Randplatz !!! (mit drei oder mehr Ausrufezeichen!) Ich kann diesen Punkt kaum stärker betonen. Randplatz = reduzierte Menge an Nachbarn und trotzdem mehr Quadratmeter. Ich habe keine Ahnung, wer sich bei der Anlage des Campingplatzes die Parzellierung ausgedacht hat, jedenfalls ist es nun mal so, dass die Randplätze der Reihen allesamt größer sind. Ich finde das wunderbar.

Wir stehen auf einem Randplatz der Reihe M. M wie Murmeltier. Das passt ganz gut bei der Menge an Stunden, die wir mit schlafen verbringen. Neben unserem gibt es noch 11 andere Parzellen in Reihe M – sechs auf jeder Seite des gepflasterten Mittelwegs. Die anderen Reihen sind ebenso aufgebaut: Mittig der Weg, links und rechts davon die Stellplätze. Dazwischen gibt es meist keinen weiteren Weg (auch keine Hecke oder ähnlichen Sichtschutz), so dass die linke Stellplatzreihe von N (wie Nashorn) an die rechte Stellplatzreihe von M direkt angrenzt. Da erschließt sich sicher schnell, weshalb ein Randstellplatz die Nachbarn-Anzahl erheblich reduziert.

Wir haben auf unserem Platz also nur drei direkte Nachbarn und zwei weitere Diagonalangrenzer. Das Kommen und Gehen auf diesen Plätzen war erschaunlich häufig. Schon acht verschiedene Mobilheimbesitzer haben wir gezählt, ich hätte weniger Fluktuation in den vergangenen 10 Tagen erwartet. Vor allem, da es leider immer die Nachbarn gingen, die mir am wenigsten auf die Nerven gefallen waren (im Gegensatz zu unserem direkt angrenzenden Nachbarn der rechten Stellplatzreihe L). Die Reihe L wie Löwe. Oder L wie Liebe Lebenslustige Italiener. Selbst Lambadatanzende Leute wären mir egal – es sind aber Leider aLarmanLagenbegeisterte WohnmobiLbesitzer. Leider nicht Lustig. Zugegeben – die haben ein richtig geiles neues Wohnmobil, Carthago, ca. 6m, vermutlich gut über 3.5t Nutzlast. Und dieses schicke neue Wohnmobil kommt mit einer brandneuen Zentralverriegelung samt Alarmanlage. Zucker!

Jedesmal wenn sie vom Strand, Einkaufen, Eisholen, Pullern (bayr.: Pieseln) wiederkommen, drücken sie auf ihrer kleinen Autofernbedienung einen kleinen Knopf und das ganze Wohnmobil blinkt an allen Ecken und Kanten orange-rot auf und macht „Brrlinggg“. Beim Aufsperren. Beim Zusprerren macht es stattdessen „Brrlinggg, Brrlinggg, Liiiinlininingggg“… Die ersten Tage war das einfach nur nervig, aber auch schnell wieder vergessen – so oft kam und ging die dreiköpfige Familie auch hin und her. Meist waren sie den Vormittag über weg, zum Mittag kurz da und wieder am Abend zurück. Dann aber hat der Papa mal (aus Versehen?) die Alarmanlage scharf gestellt. Die reagiert auf Einbrecher (logisch!) – aber auch auf Tauben, Piniennadeln und Fliegen. Der Platz ist großteils mit Pinienbäumen bepflanzt. Und jetzt darf geraten werden, was passierte, nachdem die Familie 10 Minuten zuvor zum Strand entschwunden war? Genau – es fiel eine Piniennadel auf das Wohnmobil. Vielleicht war es auch eine Fliege, die sich auf das HeKi Fenster gesetzt hatte…. und dann grellte für 15? Sekunden (gefühlte 5 Minuten) ein „LIIINIIINIIINNGGLIINLLINNGLINNNGILLLIIINIIILLIIII“ über die Ruhe und Stille der Reihen umher, dass es ganz aus war, mit der Urlaubsstimmung. Nein, nicht nur einmal. Die mittagschlafenden Kinder haben sich zwar nicht stören lassen, mein aufgeschreckter Ehegatte war Not Amused. Und ich auch nicht. Glücklicherweise gab es zu besagtem Alarmfestival grad mal wieder einen Wechsel bei den übrigen Nachbarn. Und weil es der Platzanweiser auch schwerlich überhören konnte, war dann am Abend nicht nur die Alarmanlage abgeschalten, sondern auch das „Brrlinggg“ beim Aufsperren. Nicht zu vergessen das „Brrlinggg, Brrlinggg, Liiiinlininingggg“ beim Zusperren. Statt dessen macht es jetzt ganz leise „krrnaackclaack“ – Wunderbar.

Im Sommer

Das Meer ist heute ruhig. Zumindest wäre es ruhig, würden nicht abertausende Urlauber die ersten hundert Meter Wasser in einen Whirpool aus Sandspielzeug, lauwarmen Schaum und sonnenverbrannter Leiber verwandeln. Erst weit hiner diesem Irrsinn schweben kleine weiße Segelboote durch dunkleres ungestörtes Blau. Der Horizont scheint mit dem Lineal gezogen. Italien! Was für ein Sommer. Die Sonne brennt jetzt im August gnadenlos herrunter, kein Wölkchen trübt den Himmel… So langsam bin ich angekommen und eine gewisse Urlaubsstimmung macht sich breit.

Unser Campingplatz – einer von vielen am langen Strand von Bibione bis Jesolo – hat uns einen Schirm und zwei Liegen zugeteilt. Wir sind zu viert! Und weil wir nicht zum ersten Mal hier sind (zweitem!), haben wir einen extra Schrim dabei. Von der Liegefläche her reicht es schon mit den zwei Klappliegen. Unsere Mädchen sind sowieso mehr im Wasser oder 50cm unter dem Sand zu finden. Der an der Sonnencreme klebende Sand herhöht den Schutzfaktor sicher erheblich.
Vielleicht wäre das ein guter Tipp für den Herren drei Liegen weiter. Dessen Hautfarbe hat schon eine beängstigende Farbe angenommen. Würde er rein phänotypisch nicht so sehr einem Walross gleichen, könnte man ihn mit einem Krebs verwechseln. Einem gut durchgekochten Krebs. Neben ihm und rund umher liest „Mutti“ den neuesten Follett. Oder in der Bild. Deutschland im Urlaub. Ab und an ist allerdings auch mal eine Kronenzeitung dabei. Dass die italienische Bademeile kein Kulturreisezielt ist, war aber auch klar. Links und rechts von unserem Liege(n)platz relaxen die Menschen und dümpeln in seichtem Wasser – klassischer Sommerurlaub!
„Schau dir die Narrischen an, die g´frein sich auf das Bananenboot“ tönt es da von nebenan. Aha, denke ich mir, unsere Nachbarn sind auch Deutsche. Überraschung! Die vierköpfige Familie gleicht uns in einigen Kriterien. Papa liegt mit Buch auf der Liege, die Kinder buddeln im Sand und Mutti guckt. Aufs Meer, auf die Kinder, in ein Buch, auf die Andern. Aber nur, wenn keiner zurückguckt. Wir schauen bemüht aneinander vorbei. Wer will schon Konversation machen, wenn alle so schön die Ruhe und die Sonne genießen. Ich konzentriere mich nachdrücklich auf meinen Schreibblock. Nur als die Tochter der Nachbarn den Aushub so weit und hoch aus ihrem Buddelloch wirft, dass sie mich mit samt Handtuch, Block und Stift einsandet, während ihre Mutter seelenruhig in die Weite starrt, muss ich wohl oder übel mal was sagen. Ohne ein Wort der Entschuldigung (Warum auch, ich hab ja schließlich auch Kinder, ich kenne das doch!), zitiert sie ihren Nachwuchs neben sich. Die Kleine darf nun garnicht mehr graben und sieht mich mit vertränten Augen vorwurfvoll an. Ein Lächeln spare ich mir unter diesen Umständen – hier bin ich sowieso unten durch. Etwas später ist die drakonische Strafe der Mutter auch schon vergessen und das Mädel buddel fleißig an einer anderen Stelle ein neues Loch. Zumindest bin ich nicht mehr in der Linie des Sandwurfes.
Langsam geht es auf den Abend zu. Oder besser gesagt auf die Abendbrotzeit. In Scharen verlässt das Volk den Stand. Die gut erzogenen Miturlauber bringen brav ihre zwei Liegen samt Sonnenschirm zurück zum Beach Center. Zurück bleibt ein Mienenfeld aus Stolperlöchern. Dort, wo Nachbarsjunge 30 Meter von der Wasserlinie versucht hat, das Grundwasser zu erreichen, ist es so tief, dass ich Angst haben muss, dass Isabella darin verschwindet. Ausser dem Monsterloch haben sie noch ein paar Kippen und eine leere Coladose für die Strandreinigung da gelassen – wie aufmerksam, sonst hätten die ja nichts zu tun.
Am Abend kommen auch die echten Italiener raus. Hinter unseren Liegen spielen ein paar alte Männer Boule. Ihre Haut sieht aus wie gegerbtes Leder und im Gegensatz zu ihren gleichaltrigen Kollegen, die sich auf den noch aufgestellten Strandliegen ja nicht zu viel bewegen, ist kaum ein Gramm Fett zuviel an den Herren. Das muss die Sonne beim Gerbeprozess mit weggeschmolzen haben – an der Carb-reduzierten Kost in Pizza-Pasta-Land kanns ja nicht liegen. Ihr Spiel kommentieren alle unaufhörlich mit großen melodischen Worten, von denen ich kein einziges verstehe. Kann auch sein, daß sie sich über uns Urlauber lustig machen – könnte ich auch verstehen.
Das dauernde Gebrabbel hat einen ebenso beruhigenden Effekt, wie die unaufhörlich an den Strand schäumenden Wellen. Vor lauter Entspannung könnte mir fast langweilig werden. Zum Glück kommt hier alle paar Minuten ein verzweifelter Händler vorbei, um mich vor dem Einschlafen zu bewahren. Handtücher, Sonnenbrille, Rolex, Gucci-Tasche. Ich könnte mir all die schönen Sachen der Welt aussuchen. Ohrstöpsel würde ich nehmen! Aber die haben sie nicht im Angebot…